Sparen vor Steuererhöhungen

Die Mittelstands-Union Ingolstadt blickt mit großer Aufmerksamkeit auf die anstehende Stadtratssitzung – die wohl wichtigste dieses Jahres. Im Mittelpunkt stehen zentrale Entscheidungen zu Sparmaßnahmen und möglichen Steuererhöhungen.

„Steuererhöhungen dürfen immer nur das allerletzte Mittel sein“, betont Nicole Wittmann, Vorsitzende der Mittelstands-Union Ingolstadt. „Bevor die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen zusätzlich belastet werden, muss die Stadt alle Spielräume beim Sparen konsequent ausschöpfen.“

Die Mittelstands-Union fordert, dass zuerst der konsumtive Haushalt auf Einsparpotenziale geprüft wird. Ebenso müssen Planstellen und Personalausgaben kritisch hinterfragt werden. „Gerade die stetig steigenden Personalkosten sind ein zentraler Hebel, um den städtischen Haushalt nachhaltig zu entlasten. Hier erwarten wir von der Stadtverwaltung deutlich mehr Anstrengungen als bisher“, so Wittmann weiter. 

Alt-Bürgermeister Albert Wittmann unterstreicht diese Position mit deutlichen Worten: „Was in der Stadtverwaltung nicht eingespart wird, müsste zwangsläufig durch Grundsteuer- und Gebührenerhöhungen aufgefangen werden. Die Gewerbesteuer bleibt die nächsten Jahre voraussichtlich schwach. Eine so massive Erhöhung der Grundsteuer und weiterer Gebühren kann den Bürgern unserer Stadt nicht zugemutet werden.“

Die Mittelstands-Union warnt eindringlich: Ohne spürbare Einsparungen drohen Grundsteuererhöhungen, die weit über das hinausgehen, was bislang öffentlich diskutiert wurde. „Wir stehen vor finanziell herausfordernden Zeiten. Umso wichtiger ist es, jetzt ein klares Signal zu setzen: Sparen – statt vorschneller Steuererhöhungen“, erklärt Nicole Wittmann abschließend.

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